Autorin und Historikerin, freie Redakteurin, Erinnerungsarbeiterin an den Nahtstellen von Literatur, Journalismus, Wissenschaft und praktischer Arbeit im Feld.

Verena Boos (c) Joachim Gern, zur Verwendung für Presse und Veranstaltungen mit der Autorin

Verena Boos wurde 1977 in Rottweil geboren. Aufgewachsen zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb, weiter formatiert an verschiedenen europäischen Stationen, u.a. Bologna und Florenz, Glasgow und London, schließlich Barcelona, Valencia, München und Frankfurt. Studium der Anglo-Amerikanischen Literatur, Soziologie und Kulturwissenschaften, Promotion in Zeit- und Kulturgeschichte.

Heute arbeitet Verena Boos u.a.  journalistisch zu Themen der historischen Erinnerung in Spanien und der Aufarbeitung von Totalitarismus. Sie sucht als Schriftstellerin den Dialog mit der akademischen Gedächtnisforschung ebenso wie mit Aktivisten und Praktikern im Feld der Erinnerungsarbeit und ist Mitglied der Frankfurt Memory Studies Platform.

Einladung als Stipendiatin zum Klagenfurter Literaturkurs 2011 und der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung 2012. Sie war Finalistin beim Open Mike 2012 und wurde für die Bayerische Akademie des Schreibens im Literaturhaus München (2012/2013) ausgewählt. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien.

Ihr Roman „Blutorangen“ ist im Aufbau Verlag erschienen und wurde 2015 mit dem Grimmelshausen-Förderpreis und dem Debütpreis des Buddenbrookhauses ausgezeichnet. Im Januar 2016 folgte der Hamburger Mara-Cassens-Preis für das beste Debüt des Jahres.

Von April bis Juni 2016 war Verena Boos als Stipendiatin des Hessischen Literaturrates e.V. und der Region Aquitanien Stadtschreiberin in Bordeaux. Während dieser Zeit entstanden Reise-Essays, die Postkarten aus Bordeaux. In dieselbe Zeit fiel auch die Einladung zum Festival du Premier Roman in Chambéry. Derzeit arbeitet sie an einem neuen Roman.

Die Internet-Präsenz der Autorin finden Sie unter www.verena-boos.de.